REVIEWS:
 
 
01.01.2006: DEMO-2004 CD REVIEW, www.planet.tt
03.01.2006: INTERVIEW, www.rocketqueen.de
05.04.2005: LIVE REVIEW, www.ffm-rock.com
24.02.2005: DEMO-2004 CD REVIEW, STRUTTER MAGAZINE (e-zine)
30.08.2002: PROMO 2002 CD REVIEW, www.earshot.at (e-zine)
 


Jänner 2006: DEMO-2004 CD REVIEW, www.planet.tt

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FORCE - Demo 2004 (Eigenproduktion)
Aus der Asche der verblichenen SKULL CRUSHER, die sich mit ihrem groovigen Death Metal zumindest hier bei uns zahlreiche Fans erspielen konnten, entstand vor nunmehr sechs Jahren eine neue Band, die FORCE genannte wurde. In den ersten Jahren der Existenz bestand das Line Up von FORCE noch aus vier ehemaligen Mitgliedern von SKULL CRUSHER und in eben jener Besetzung wurde auch „Changes“, das Debüt der Steirer, im Jahre 2002 eingespielt. Schon damals war von der Death Metal-Vergangenheit der Mitglieder aber nichts mehr zu hören, denn man wollte unter dem Banner FORCE eher dem Melodic Rock frönen, was auch ganz gut gelungen war. Durch den Wechsel am Mikrophon, der 2003 vollzogen wurde, als Jürgen Bele die Band verließ und durch Andreas Krammer ersetzt wurde, konnte man dieses Unterfangen noch weiter vorantreiben, da Andreas ein noch melodiösere Stimme sein eigen nennt, was auf Songs wie „Remember“ oder „When Shadows Die“ nachzuhören ist. Man kann den Kompositionen die Reife der Herrschaften durchaus anhören, denn klischee- und kitschfreier Melodic Rock mit vereinzelten Metal-Einsprengsel ist es, den uns FORCE auch mit diesem Demo abliefern. Die drei Songs gehen allesamt gut ins Ohr und werden wohl erst dann wieder aus den Gehirnwindungen verschwinden, wenn für Nachschub gesorgt wird. Also Herren, ich darf hiermit offiziell um solchen bitten! Für € 3,- (exklusive Porto & Verpackung) wird euch „Demo 2004“ frei Haus geliefert, wer sich auch gleich das Debüt „Changes“ mitbestellt, das für € 7,- angeboten wird, spart Kosten fürs Porto und braucht sich nur einmal über die Post ärgern…..
www.force-online.com
Walter



05.04.2005: LIVE REVIEW, www.ffm-rock.com

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(Redaktion FFM-Rock: Konzertbericht von Dirk Menzel)

Samstag, 2. April 2005 - Recepturkeller, Kronberg/Ts.

Mein lieber Freund, was hat unser Nachbarland Österreich denn für Schätze für unseren 1.Kronberger Rockband-Contest parat? Die Band nennt sich schlicht und einfach FORCE und kommt aus der Obersteiermark. Somit hat FORCE die weiteste Anreise aller teilnehmenden Bands. Es war sogar ihr erster Auftritt in Deutschland und wenn es nach mir ginge, sollte es auch nicht der letzte gewesen sein.

Der Recepturkeller war leider nicht ganz so gut besucht wie zum Beispiel bei Everfest oder Bonneville, das tat aber der Qualität des Gigs keinen Abbruch.

FORCE war die Band, die bisher im Rahmen des Contests am professionellsten auftrat. Mit ihrer Anlage zauberten sie einen perfekten, druckvollen und lauten Sound in den alten Keller, dass man nur mit der Zunge schnalzen konnte. Die Musiker bestachen, jeder für sich, mit einer bärenstarken musikalischen Leistung. Allen voran sei Drummer Wolfgang Rathgeb genannt. Was er auf seinem Drumkit ablieferte, war schlichtweg sensationell. Er braucht sich hinter Größen wie Mike Terrana, Jeff Plate, Dave Lombardo oder Kirk Arrington nicht eine Sekunde verstecken! Also - ich habe schon hunderte Drummer live gesehen und der gute Wolfgang spielt gaaaanz weit oben mit. Sagenhaft, sagenhaft, sagenhaft!

Gegen 21 Uhr 30 begannen die Jungs mit ihrem zweiteiligen Gig, der sowohl aus Eigenkompositionen als auch aus Coverversionen bestand. Live kommen ihre eigenen Songs viel fetter rüber, als man es von ihrer Demo-CD oder den Soundfiles auf ihrer Homepage kennt. Diese Power sollten sie in Zukunft bei kommenden Aufnahmen auch bitte mit ins Studio retten.

Der Gesang von Andreas ist sehr vielschichtig. So konnte er den Bogen vom sanften Gesangsstil eines Ville Valo bis zu heftigen Vocals à la Lemmy Kilmister oder Till Lindemann spannen. Bassist Oliver Lepai zockte wie ein alter Hase auf seinem Viersaiter. Technisch sehr beschlagen, spielte er überwiegend nur mit den Fingern. Das Plektrum kam nur ab und zu zum Einsatz. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Ob Steve Harris wohl zu seinen Vorbildern gehört? ;-) Keyboarder Christoph Zavertanik agierte solide im Hintergrund und verlieh den Songs einen guten Soundteppich, ohne aufdringlich zu wirken, und Gitarrist Robert Windisch verblüffte mit einer enormen Fingerfertigkeit. Alles in Allem kann man dieser Band eine hohe musikalische Fähigkeit und eine hohe Kreativität bescheinigen. Sozusagen das, was man für eine Rockkarriere grundsätzlich braucht.

Der erste Teil ihres Gigs dauerte ziemlich genau 1 Stunde und beinhaltete 11 Tracks. Die obligatorische Pause dauerte etwa 20 Minuten und es wurde Teil 2 eingeläutet. Auch hier wurde wieder eine volle Stunde gerockt. Respekt!

Als erste Zugabe wurde dann ACE OF SPADES gespielt, was Sänger Andreas mit erhöhtem Mikrofon sehr gut rüberbrachte.

Danach ließ Organisator Dieter Kaiser die Weitgereisten natürlich nicht so einfach davonkommen und so wurden zusätzlich 3 Tracks, welche schon mal an diesem Abend gespielt wurden, intoniert. Klasse! Begeisternder Applaus der mittlerweile nach vorne gestürmten Jurymitglieder und der restlichen Anwesenden entließ die Band in ihren wohlverdienten Feierabend J

PS: FORCE sind für mich ein gaaanz heißer Kandidat fürs Finale

Setlist:
Take away
Tears in your Eyes
Hero
Dancing with Tears in my Eyes
On the Moon
When Shadows die
From Time to Time
Send me an Angel
Feel free
(I can´t live) Without you
Sonne
He Stranger and I
In the Name of the Saint
Have you ever seen the Rain
Remember
Enjoy the Silence
Back to Life
Up the Irons!!!
Ace of Spades

3 weitere Songs (wenn ich mich nicht verzählt habe *g* )



24.02.2005: DEMO-2004 CD REVIEW, STRUTTER MAGAZINE (e-zine)

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First of all, this Austrian band FORCE should not be confused with their American namesakes. Musically this FORCE is playing good clean 80s melodic heavy rocker with a lead singer who sounds different than most other bands, because he sings low like a 80s Goth singer (CULT/SISTERS OF MERCY) and high more like a Metal singer, although the music is definitely melodic heavy rock. Hard to compare the band, but they are reminding me German bands trying melodic hardrock. Anyone remember the band VETO? Well in that exact same style you must place this FORCE, although I also hear comparisons to AXXIS. All 3 songs on their demo cdr ("Remember", "Back to life" and "When shadows die") are uptempo 80s inspired melodic heavy rockers.

(Points: 7.9 out of 10)



30.08.2002: PROMO 2002 CD REVIEW, www.earshot.at (e-zine)

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FORCE stammen aus Leoben (Steiermark) und treten die Nachfolge der bekannten Formation SKULL CRUSHER an, die sich vor rund zwei Jahren auflöste. Mit dem Death Metal-Sound vergangener SKULL CRUSHER-Tage haben FORCE außer dem Umstand, dass vier Fünftel der Bandmitglieder eben einst Members von SKULL CRUSHER waren, nichts zu tun - das Herz von FORCE schlägt vielmehr für Heavy Metal der klassischen Schule, der nicht selten an IRON MAIDEN und Konsorten erinnert, und damit wohl auch ein wenig als Hommage an legendäre Mitwirker der NWOBHM-Zeit zu verstehen ist.

Die Steirer haben sich auf diesem 3-Track-Silberling aber hörbar Mühe gegeben, damit sie nicht vorschnell als weiteres überflüssiges True-Metal-Plagiat gehandelt werden, denn die einzelnen Songs können allesamt mit technisch anspruchsvollen Arrangements, durchdachten Songaufbau und nicht zuletzt mit hörenswerten Refrains aufwarten. Auch das Können des Mannes am Mikro enttäuscht nicht, sondern bewegt sich qualitativ auf ebensolchen Level, wie jenes seiner musizierenden Bandkollegen.

Alles in allem ein gelungener Einstand der Jungs von FORCE, wenngleich es noch ein wenig an urtypischen Bandtrademarks, die den Sound als unverkennbar und einzigartig ausweisen, mangelt. Demnächst soll bereits ein vollständiges Werk die Anhängerschaft erfreuen.

(5.5 von 7 Punkten)